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Die Anfänge

Das Feuer ist seit Menschengedenken immer nützlich aber auch gefährlich und zerstörerisch gewesen. Man versuchte das schädliche Feuer, das Leib und Seele bedrohte und den Besitz zerstörte, zu bekämpfen. Die ersten ganz einfachen Hilfsmittel waren Zweige und Feuerpatschen mit denen das Feuer ausgeschlagen wurde. Im 17. Jahrhundert waren dann lederne Löscheimer das wichtigste Feuerlöschg erät. Feuerwehrleute gab es in dieser Zeit nicht. Jeder Bürger musste bei einem Schadenfeuer mithelfen. Dieses System wurde viele Jahrzehnte beibehalten und kaum verändert. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurden vereinzelt Handdruckspritzen oder Dampfdruckspritzen bei den noch jungen Feuerwehren eingesetzt. Auch in Hüthum stellte man fest, dass die Möglichkeiten der Brandbekämpfung nicht sehr üppig waren. Diese Feststellung wurde Untermauert durch den Brand auf dem Wardemannshof im Jahre 1907.

Um die unzureichenden Zustände zu verbessern wurde eine Versammlung mit der Bevölkerung einberufen. Es wurde über eine Gründung der Feuerwehr Hüthum und Borghees nachgedacht. Nach einigen weiteren Verhandlungen wurde dann der Gründung der Feuerwehr zugestimmt. Den Ehrenvorsitz der Feuerwehr in Hüthum und Borghees, so der offizielle Name, übernahm der Gemeindevorsteher Joh. Spiegelhoff. Für die Aufgabe des Brandmeisters konnten Theodor Hansen und als sein Stellvertreter Fritz Vennemann gewonnen werden. Trotz der Gründung der Feuerwehr war die materielle Ausrüstung bis 1910 weiterhin dürftig. In diesem Jahr wurde dann aber eine Handdruckspritze eingeweiht. Sie bewies bei einem Brand bei van de Sand noch im gleichen Jahr ihre Einsatzfähigkeit. In den folgenden Jahren leistete die Feuerwehr ihren Feuerwehrdienst und ihre Übungen ab.

 
© 2013 Freiwillige Feuerwehr Emmerich am Rhein - Löschzug Hüthum-Borghees
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